Erster Animal Rights March Würzburg

Am Samstag den 19.10.2019 organisierten unsere Freund*innen von WATU (Würzburg Aktiv für Tierrechte und Umwelt) eine erste größere Laufdemonstration mit der Forderung von Rechten und Befreiung von nichtmenschlichen Tieren aus den unterdrückenden Verhältnissen. Auch wir wurden eingeladen um einen Redebeitrag beizusteuern.

Copyright: Georg Hoos

Ein paar Aktivist*innen von LN! machten sich an diesem Samstag mit dem Zug auf die Reise nach Würzburg und forderten mit rund 250 weiteren Menschen lautstark ein Ende der ausbeutenden Verhältnisse für alle nichtmenschlichen Tiere. Die Route führte dabei durch die am Wochenende gut besuchte Würzburger Innenstadt, womit uns viele Passant*innen nicht komplett ignorieren konnten. Mit angenehm politischen Parolen wie:
“1,2,3 Lasst die Tiere frei!
4,5,6 Sonst komm´n wir mit der Flex!
7,8,9 Das wird die Tiere freu´n!”
wurde vor allem nicht alleine an den persönlichen Konsum appelliert, sondern auch indirekt Direkte Aktion eingebracht.

In Form von zwei Kundgebungsblöcken wurde Informationsgehalt herübergebracht, der sich nicht in Chants verpacken ließ. Neben uns hielten vor allem lokale Aktivist*innen und Mitglieder von AGeSpe Reden. Diese thematisierten unter anderem den Unterschied zwischen Tierschutz und Tierrechten, Ausbeutung von Individuen in der Unterhaltungsbranche oder spielten wortgewandt mit den Vorurteilen mit denen Menschen mit veganer Lebensweise konfrontiert werden. In unserem Teil konzentrierten wir uns vor allem auf den kapitalismuskritischen Aspekt, der in der Tierrechts-/Tierbefreiungsbewegung bei weitem noch nicht ausreichend thematisiert wird. Auch appellierten wir an einen gesunden Dialog mit Aktivist*innen anderer Bewegungen.
Zum Abschluss gab es noch eine musikalische Darbietung einiger kritischer Songs, mittels Piano und Gesang.

Copyright: Georg Hoos

Nach einer Stunde Pause nach dem Marsch fanden noch weitere Aktionen verteilt über die Einkaufsmeilen statt. Mit einem VR-Brillen Stand, bildschirmunterstütztem Outreach und einer Silent-Line war das Thema auch den restlichen Samstag in der Innenstadt präsent.

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